Phantasiereisen

Afrikanische Savanne

Du machst es dir bequem -    Du fühlst deinen Körper ganz bewusst -  Du bist jetzt ganz ruhig -  Deine Hände und Arme sind ganz schwer -  Deine Füße und Beine sind ganz schwer - Dein Nacken und deine Schultern sind ganz schwer -  Dein ganzer Körper ist angenehm warm -  Deine Atmung ist ruhig und gleichmäßig -  Dein Gesicht ist ganz entspannt und gelöst -  Dein Kopf ist frei und leicht -  Stell dir vor, du stehst mitten in der afrikanischen Savanne - - Um dich herum ist eine karge Steppenlandschaft -  Du kannst ganz weit sehen -  Du blickst über das verdorrte Gras -  Ganz in der Ferne -  siehst du ein paar alte Bäume -  Sie sind verdorrt und haben keine Blätter mehr - - Die Sonne brennt auf dich herab -  Dir wird ganz warm -  Von ferne hörst du Trommeln - Die Trommeln scheinen dich zu rufen -  Du fängst an zu laufen -  in die Richtung, aus der du die Trommeln hörst -  Vor dir ist die unendliche Steppenlandschaft -  Kein Weg ist erkennbar -  Nur die Trommeln weisen dir den Weg -  Du läufst weiter -  Dir wird ganz heiß - - Da spürst du, wie ein kühler Windhauch Deine Stirn umweht -  Deine Stirn ist jetzt angenehm kühl -  Du läufst weiter - In der Ferne kreuzen Zebras deinen Weg -  Die Trommeln werden immer lauter - Du kommst jetzt zu ein paar Lehmhütten - Die Dorfbewohner sitzen vor ihren Hütten und trommeln -  Sie lächeln dir zu - Du gehst zu ihnen -  Eine Frau bringt dir einen Krug Wasser -  Du nimmst ihn dankbar und genießt das kühle Wasser - Du fühlst dich ganz erfrischt - - -  Du atmest nun tief durch -  Du reckst die Arme -  Und streckst und räkelst dich wie eine Katze - Du öffnest langsam die Augen -  Du gewöhnst dich an das helle Licht und findest dich wieder im Raum zurecht.

 Meerjungfrau 

Du machst es dir bequem - Du fühlst deinen Körper ganz bewusst - Du bist jetzt ganz ruhig - Deine Hände und Arme sind ganz schwer - Dein Nacken und deine Schultern sind ganz schwer - Deine Füße und Beine sind ganz schwer - Dein ganzer Körper ist angenehm warm - Deine Atmung ist ruhig und gleichmäßig - Dein Gesicht ist ganz entspannt und gelöst -  Dein Kopf ist frei und leicht -  Stell dir vor, du stehst in einer kleinen felsigen Bucht und schaust auf das weite blaue Meer - -Sanfte Wellen erreichen die kleine Bucht - Sie legen dir ihre weißen Schaumkronen zu Füßen - - In der Ferne siehst du eine Meerjungfrau auftauchen - Sie winkt dir zu und lacht dabei ein fröhliches helles Lachen - Du bist erstaunt und entzückt darüber, eine Meerjungfrau zu sehen - Du winkst ihr ebenfalls zu - - Du hörst wieder ihr fröhliches helles Lachen und siehst, wie neben ihr ein blauer Delphin auftaucht - - Die Meerjungfrau legt ihre Arme um seinen Hals  und schwimmt mit ihm zusammen durch die Wellen - - Du beobachtest dieses Schauspiel und freust dich darüber - -  Allmählich verschwinden die Meerjungfrau und der Delphin am Horizont -Du siehst noch eine Weile auf das weite blaue Meer  und träumst vor dich hin - - -Du atmest nun tief durch -Du reckst die Arme - Und streckst und räkelst dich wie eine Katze -Du öffnest langsam die Augen -Du gewöhnst dich an das helle Licht und findest dich wieder im Raum zurecht.

 Tanz

Du machst es dir bequem -  Du fühlst deinen Körper ganz bewusst -  Du bist jetzt ganz ruhig - Deine Hände und Arme sind ganz schwer - Deine Füße und Beine sind ganz schwer -  Dein Nacken und deine Schultern sind ganz schwer - Dein ganzer Körper ist angenehm warm - Deine Atmung ist ruhig und gleichmäßig - Dein Gesicht ist ganz entspannt und gelöst -  Dein Kopf ist frei und leicht - Stell dir vor, du stehst auf einer weichen Mooswiese - - -Du bist ganz für dich -Du kannst hier tun, was du willst -Niemand sieht dir zu - Von ferne hörst du eine wunderbare Musik - - Sie hat eine Melodie, die du noch nie gehört hast, aber du hast den Eindruck, dass du sie kennst - Die Musik ist wunderschön und sanft - Sie fließt in dein Ohr und dein ganzer Kopf ist voll Musik - - Die Melodie ist dir nun so bekannt, dass du Lust bekommst, sie mitzusummen - - Die Musik fließt nun durch deinen ganzen Körper, bis sie unten in deinen Beinen und Füßen ankommt -  Deine Füße bekommen nun Lust mitzutanzen - - Deine Füße sind ganz leicht  und bewegen sich fast von selbst - - Du drehst dich im Kreis - Dann bekommen auch deine Arme Lust mitzutanzen - - Mit sanften Bewegungen unterstreichen sie deinen Tanz - - Du tanzt ganz für dich selbst - - Du genießt die Bewegungen deines Körpers und die Musik - -Du fühlst dich glücklich - - -Du atmest nun tief durch - Du reckst die Arme - Und streckst und räkelst dich wie eine Katze - Du öffnest langsam die Augen - Du gewöhnst dich an das helle Licht und findest dich wieder im Raum zurecht.

Herbstfeuer

 Du machst es dir bequem - Du fühlst deinen Körper ganz bewusst - Du bist jetzt ganz ruhig - Deine Hände und Arme sind ganz schwer - Dein Nacken und deine Schultern sind ganz schwer - Deine Füße und Beine sind ganz schwer - Dein ganzer Körper ist angenehm warm - Deine Atmung ist ruhig und gleichmäßig - Dein Gesicht ist ganz entspannt und gelöst -  Dein Kopf ist frei und leicht – Stell dir vor, du stehst auf einer großen Wiese -Es ist ein milder Herbstabend - Du siehst in den Himmel über dir - Der Himmel verdunkelt sich allmählich - Nur am Horizont siehst du noch einen hellen Streifen - Du atmest die klare Herbstluft ein - Die Luft ist angenehm frisch - Du atmest sie tief ein und aus - - Du siehst dich ein wenig um - Die Wiese, auf der du stehst, ist umgeben von kleinen Obstbäumen - In der Nähe der Wiese hat jemand ein Herbstfeuer gemacht - Das Feuer lodert hell in der kühler werdenden Herbstnacht - Du siehst den hellen Schein des Feuers -  Du hörst die knisternden Funken  der verbrennenden Obstbaumzweige - - Du siehst den Funken nach -Sie schweben leuchtend hoch in den sich verdunkelnden Himmel - Sie schweben immer höher und höher - Bis sie schließlich verlöschen und eins werden mit der dunklen Farbe  des herbstlichen Nachthimmels - - Du freust dich an dem lodernden Herbstfeuer - und träumst noch ein wenig vor dich hin - - -Du atmest nun tief durch -Du reckst die Arme - Und streckst und räkelst dich wie eine Katze - Du öffnest langsam die Augen - Du gewöhnst dich an das helle Licht und findest dich wieder im Raum zurecht.

 Lichtung der Einhörner

 Du machst es dir bequem - Du fühlst deinen Körper ganz bewusst - Du bist jetzt ganz ruhig - Deine Hände und Arme sind ganz schwer - Dein Nacken und deine Schultern sind ganz schwer - Deine Füße und Beine sind ganz schwer - Dein ganzer Körper ist angenehm warm - Deine Atmung ist ruhig und gleichmäßig - Dein Gesicht ist ganz entspannt und gelöst - Dein Kopf ist frei und leicht -

 Stell dir vor, du machst einen Spaziergang  durch einen hellen, grünen Birkenwald - Du läufst einen schmalen Waldweg entlang - Die Luft ist angenehm frisch - Du atmest sie tief ein und aus - - Du bleibst ein wenig auf dem Waldweg stehen - Auf deiner linken Seite stehen zwei hohe Birken - Um ihre weißen Stämme schlingen sich Efeuranken -  Sie stehen dicht nebeneinander - Sie wirken wie ein Fenster - Du stellst dich zwischen die Birken - Du schaust durch das Fenster hindurch - Du siehst auf ein kleines Tal hinunter - Ein kleiner Bach schlängelt sich quer durch das Tal - Du hörst das Sprudeln des Wassers - Das Wasser ist frisch und klar - Auf der anderen Seite des Baches siehst du eine Waldlichtung - Die Lichtung ist sonnenüberflutet - Nun siehst du auf der Lichtung etwas, das im Sonnenlicht glänzt - Es sind zwei strahlend weiße Einhörner - - Die Einhörner sind wunderschön - Noch nie hast du so etwas Schönes gesehen wie diese Einhörner - Du bist wie verzaubert - Die beiden Einhörner grasen friedlich auf der Lichtung - Du siehst sie dir ganz genau an - Ihr weißes Fell glänzt so hell, dass es deine Augen fast blendet - Auf ihrer Stirn haben sie ein elfenbeinfarbenes Horn - Es funkelt in der Sonne - Du freust dich an dem Anblick der Einhörner - Du genießt jede Sekunde dieses kostbaren Augenblicks -  Du schaust dir die Einhörner lange an - Du träumst noch ein wenig vor dich hin - - -Du atmest nun tief durch - Du reckst die Arme - Und streckst und räkelst dich wie eine Katze - Du öffnest langsam die Augen -Du gewöhnst dich an das helle Licht und findest dich wieder im Raum zurecht.

 Bratäpfel

 Du machst es dir bequem - Du fühlst deinen Körper ganz bewusst - Du bist jetzt ganz ruhig - Deine Hände und Arme sind ganz schwer - Dein Nacken und deine Schultern sind ganz schwer - Deine Füße und Beine sind ganz schwer - Dein ganzer Körper ist angenehm warm - Deine Atmung ist ruhig und gleichmäßig - Dein Gesicht ist ganz entspannt und gelöst -  Dein Kopf ist frei und leicht -

Stell dir vor, es ist ein gemütlicher Winterabend -Du sitzt in einem bequemen Sessel vor einem gusseisernen Kaminofen - - Der Kaminofen hat eine große Glastür - Du siehst das Feuer im Ofen lodern - Du spürst, wie es dich wärmt - - Draußen ist es bitterkalt - Aber du sitzt schön im Warmen - Du bist geschützt vor der Kälte - Du fühlst dich sicher und geborgen - Du siehst in den hellen Schein des lodernden Feuers - Dann betrachtest du den Ofen genauer - Er hat oben ein Fach, das aus zwei Kacheln besteht - Dort stehen zwei Tonschälchen, die von der Hitze des Ofens erwärmt werden. In den Tonschälchen befindet sich jeweils ein Bratapfel - Die Bratäpfel sind gefüllt mit Marzipan und Schokolade - Sie brutzeln auf dem Ofen vor sich hin - Sie duften verführerisch - Du atmest den Duft der Bratäpfel tief ein - du freust dich schon darauf, sie später genießen zu können -Du freust dich an dem Duft der Bratäpfel und träumst noch ein wenig vor dich hin - - -Du atmest nun tief durch - Du reckst die Arme - Und streckst und räkelst dich wie eine Katze - Du öffnest langsam die Augen - Du gewöhnst dich an das helle Licht und findest dich wieder im Raum zurecht.

Mondnacht

Du stellst dich ganz bequem hin - Deine Füße stehen fest und sicher auf dem Boden - Deine Arme hängen entspannt herab - Dein Nacken und deine Schultern sind ganz locker und entspannt - Du fühlst deinen Körper ganz bewusst - Du bist jetzt ganz ruhig - Dein ganzer Körper ist angenehm warm und entspannt - Deine Atmung ist ruhig und gleichmäßig - Dein Gesicht ist ganz entspannt und gelöst -  Dein Kopf ist frei und leicht –

Stell dir vor, es ist eine warme Sommernacht - - Du spürst noch die Wärme des vergangenen Tages  auf dem Boden, auf dem du stehst - Deinen Kopf umweht ein sanfter Windhauch - Er bringt etwas Kühle vom Meer - Der Windhauch ist angenehm kühl und erfrischt deinen Kopf - Du genießt den Windhauch vom Meer -Du atmest tief ein und aus - -Du hebst nun den Kopf und blickst in den sternenklaren Himmel dieser warmen Sommernacht - Du siehst den Mond - rund und klar - leuchtend am dunklen Nachthimmel - Du stellst dich auf die Zehenspitzen und reckst die Arme zum Mond empor - Da hörst du von ferne leise Musik - Sie ist wunderschön - ein wenig wehmütig - aber auch voller tanzender Lebensfreude - Es ist ein Lied an den Mond - Du bewegst dich ein wenig zu der Musik - Du bewegst deine Beine und deine Arme - Du beginnst zu tanzen und fühlst dich eins mit der Musik an den Mond - -Du tanzt, solange du möchtest -Dann ruhst du dich ein wenig aus  und lauschst noch eine Weile der Musik - - -Du atmest nun tief durch - Du reckst die Arme - Und streckst und räkelst dich wie eine Katze - Du öffnest langsam die Augen - Du gewöhnst dich an das helle Licht und findest dich wieder im Raum zurecht.

 Sommertag in Irland

 Du machst es dir bequem -Du fühlst deinen Körper ganz bewusst - Du bist jetzt ganz ruhig - Deine Hände und Arme sind ganz schwer - Dein Nacken und deine Schultern sind ganz schwer - Deine Füße und Beine sind ganz schwer - Dein ganzer Körper ist angenehm warm - Deine Atmung ist ruhig und gleichmäßig - Dein Gesicht ist ganz entspannt und gelöst -  Dein Kopf ist frei und leicht -

Stell dir vor, du verlebst einen wunderschönen Sommertag auf der grünen Insel Irland -  Dein Blick schweift über grüne Hügel - Die Sonne scheint warm - Du sitzt in einer offenen Pferdekutsche - ein alter irischer Bauer sitzt auf dem Kutschbock und hält die Zügel des Ponys - Er macht mit dir eine Spazierfahrt über das Land - - Du fährst über schmale Wege -  Am Wegesrand blühen zartrosafarbene Heckenrosen und erfreuen dich mit ihrem sommerlichen Duft - Du atmest ihren Duft tief ein - - In der Ferne siehst du ein paar alte Bauernhäuser - In den Gärten vor den Häusern arbeiten einige Frauen - Als sie dich sehen,  richten sie sich auf und winken dir fröhlich zu - Du winkst lächelnd zurück - Ein paar Kinder laufen lachend neben deiner Kutsche her - - Du winkst auch ihnen zu - Deine Kutsche fährt weiter - Du fährst nun durch ein wunderschönes grünes Tal - Du bist verzaubert  von der Lieblichkeit der Landschaft - Du träumst noch ein wenig vor dich hin - - -Du atmest nun tief durch -Du reckst die Arme - Und streckst und räkelst dich wie eine Katze - Du öffnest langsam die Augen - Du gewöhnst dich an das helle Licht und findest dich wieder im Raum zurecht.

Mittelalter

 Du machst es dir bequem - Du fühlst deinen Körper ganz bewusst - Du bist jetzt ganz ruhig - Deine Hände und Arme sind ganz schwer - Dein Nacken und deine Schultern sind ganz schwer - Deine Füße und Beine sind ganz schwer - Dein ganzer Körper ist angenehm warm - Deine Atmung ist ruhig und gleichmäßig - Dein Gesicht ist ganz entspannt und gelöst -  Dein Kopf ist frei und leicht –

Stell dir vor, du befindest dich in der Zeit des Mittelalters - Du stehst auf dem Burghof einer großen Burg - Auf dem Burghof ist Markt -Mägde und Bauersfrauen in schlichten Leinenkleidern laufen an dir vorbei - Du schaust an dir herunter - Auch du hast ein mittelalterliches Gewand aus Leinen an - Du trägst einen Gürtel aus Leder - An deinem Gürtel hängt ein kleiner Lederbeutel - In ihm klimpern ein paar Münzen - Du siehst dich um - Auf dem Burghof sind viele Marktstände - Du gehst von einem zum anderen und siehst sie dir an - An einem Stand wird Met verkauft - Er ist goldgelb und duftet nach Honig - An einem anderen Stand verkauft eine alte Frau Kräuter - Du riechst an den Kräutern - Sie duften würzig - Du gehst ein Stück weiter - Du siehst einen Schmied, der gerade ein Pferd beschlägt - Daneben verkauft eine Frau Honig - Am nächsten Stand siehst du gefilzte Westen - Sie sehen warm und gemütlich aus - Am nächsten Stand siehst du einem Schuster zu - Er fertigt aus einem einzigen Stück Leder einen Schuh an - Du siehst, wie er das Stück Leder zurechtschneidet - An einem Stand duftet es verführerisch nach frischem Brot und Speck - Du holst ein paar Münzen aus deinem Lederbeutel und kaufst ein Stück warmes Brot, überbacken mit Schmand und Speckwürfeln - Du beißt in das Brot -Es schmeckt wunderbar - - Als du das Brot gegessen hast, gehst du ein Stück weiter - An einer Ecke des Burghofes hat sich eine Menschenmenge versammelt - Du gehst näher und siehst, dass dort auf einer kleinen Bühne ein paar Gaukler ihre Vorstellung geben - Sie sind bunt gekleidet - Sie führen Kunststücke vor - Die Zuschauer lachen und applaudieren - Dann kommen Feuerschlucker auf die Bühne - Du siehst ihnen staunend zu - - Nach den Feuerschluckern kommt ein Minnesänger mit seiner Laute - Du lauschst seiner Musik und träumst noch ein wenig vor dich hin - - -Du atmest nun tief durch - Du reckst die Arme - Und streckst und räkelst dich wie eine Katze - Du öffnest langsam die Augen - Du gewöhnst dich an das helle Licht und findest dich wieder im Raum zurecht.

Phantasiereise 1

Autor: Uli Heine

Ziel: Seine schlechten Merkmale und Vorzüge vor Augen halten und sich selbst akzeptieren können wie man ist

Kurzzusammenfassung: Spaziergang und Laufen am Fluß

Leg Dich ganz bequem hin. Strecke die Beine aus und lege die Arme neben Deinen Körper. Schließe die Augen. Atme ruhig ein und wieder aus. - Gehe dem Atem nach. Folge dem Atem durch die Nase in den Rachen und wieder aus. – Atme ein und folge dem Atem in den Rachen und weiter in die Luftröhre und aus. – Gehe weiter bis in die Lunge. – Gehe durch den Rachen, die Luftröhre bis in die Spitzen der Lunge. – Folge ihm bis in die Blutbahn. Folge dem Atem durch den Körper, die Arme, die Beine, der Bauch, das Herz, - Atme tief und gleichmäßig

Stell dir nun vor, du verlässt das Haus und stehst mit einer Gruppe von Freunden an einem Fluss. - Ihr beschließt einen Spaziergang zu machen und geht am Fluss entlang auf einem Feldweg. - Ihr kommt an einzelnen Bäumen vorbei. Jemand macht den Vorschlag schneller zu laufen. - Bist du jemand, der vorne weg läuft, drehst du um oder bist du jemand, der weiter nach vorne will, aber nicht mehr kann? - Bleibst du stehen oder läufst du weiter? – Die Gruppe hält an und beschließt umzudrehen. Ihr geht den Fluss entlang an den Bäumen vorbei wieder zurück zum Haus. Du siehst das Haus, - du stehst vor der Tür, kommst wieder in den Raum.

... Du kommst wieder in den Raum zurück. Du legst Dich hin. – Du spürst die Wärme des Nachbarn. – Du hörst den Atem der andern. – Strecke Dich, wie wenn Du gerade aus dem Bett kommst und öffne dann die Augen.

Phantasiereise 2

Kurzzusammenfassung: Erkundung dreier Räume die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zeigen. Liegst Du bequem? Strecke die Beine aus und lege die Arme neben Deinen Körper. Schließ die Augen. Atme ruhig ein und wieder aus, ein, aus. - Du wirst ganz ruhig. - Du spürst Deine Arme. Sie werden schwer. Du spürst den Boden unter Dir. Du Arme werden warm und schwer. – Du spürst Deine Beine. Auch sie werden ganz schwer und warm. – Fühle den Boden unter deinem Rücken. Dein Rücken, Dein Bauch, alles wird angenehm warm und schwer. Du atmest ruhig und gleichmäßig. Dein ganzer Körper ist ruhig und entspannt.  Stell dir vor, du stehst langsam auf, gehst nach oben, ziehst dir deine Schuhe an und gehst hinaus in den Garten. Du verlässt den Garten und gehst einen schmalen Weg entlang in einen Wald hinein. Es ist warm, die Sonne scheint und die Vögel zwitschern. Du kommst auf eine Lichtung. Auf ihr steht eine Hütte. Du gehst auf sie zu. Die Tür steht offen. Du trittst ein. Du stehst in einem hellen Raum, an den Wänden hängen viele Bilder. Du schaust sie dir an und siehst dich selbst, spielend mit Freunden, im Kindergarten und in der Grundschule. Es geht dir gut, du fühlst dich wohl. Du gehst durch den Raum und siehst dir alles an. – Am Ende des Raums ist eine Tür. Du öffnest sie und gehst durch sie hindurch. Du stehst in einem neuen Raum, auch er ist voll mit Bildern. Sie zeigen dich auf einer Decke liegend, meditierend, auf Freizeiten mit Freunden, auf Partys. Du siehst sie dir alle an und fühlst dich wohl. – Du gehst durch den Raum auf die Tür am Ende zu, öffnest sie und betrittst einen ganz anderen Raum. Es ist warm und hell. Die Wände sind weiß und die Bilder leer. Hier hast du Platz für Wünsche und Träume. Du siehst dir die Bilder an und siehst, wie deine Wünsche und Hoffnungen in ihnen erscheinen. Es ist wunderschön. – Nach einer Weile gehst du auf die Tür am Ende zu. Du öffnest sie und gehst hindurch. Du stehst wieder vor dem Haus, du machst dich auf den Rückweg. Den Weg entlang durch den Garten ins Haus. Du ziehst deine Schuhe aus.  ... Du kommst wieder in den Raum zurück. Du legst Dich hin. – Du spürst die Wärme des Nachbarn. – Du hörst den Atem der andern. – Stecke Dich, wie wenn Du gerade aus dem Bett kommst und öffne dann die Augen.

Phantasiereise 3

Autorin: Sabrina Weißenfels

Ziel: Spüren können, dass mich die Gemeinschaft trägt

Kurzzusammenfassung: Eine Klettertour in den Bergen

Liegst Du bequem? Strecke die Beine aus und lege die Arme neben Deinen Körper. Schließ die Augen. Atme ruhig ein und wieder aus, ein, aus. - Du wirst ganz ruhig. - Du spürst Deine Arme. Sie werden schwer. Du spürst den Boden unter Dir. Du Arme werden warm und schwer. – Du spürst Deine Beine. Auch sie werden ganz schwer und warm. – Fühle den Boden unter deinem Rücken. Dein Rücken, Dein Bauch, alles wird angenehm warm und schwer. Du atmest ruhig und gleichmäßig. Dein ganzer Körper ist ruhig und entspannt.

Du stehst langsam auf und verlässt den Raum. Du ziehst dir deine Straßenschuhe an. – Du packst in deinen Rucksack etwas zu Essen und zu Trinken. – Du gehst aus dem Haus. Auf der Straße triffst du Menschen, die du erst kennengelernt hast. Jeder hat einen Rucksack dabei. Ihr geht nun gemeinsam einen Weg entlang. – Ihr kommt an einen Berg. – Ihr beschließt gemeinsam auf den Berg zu klettern. – Der Weg wird immer enger und steiler. Ihr müsst euch gegenseitig helfen um nicht herunterzufallen. – Ihr klettert höher und höher. – Schließlich erreicht ihr den Gipfel. – Ihr packt euer Essen aus und während du isst und trinkst, schaust du dir die schöne Landschaft an. Du siehst große Wiesen mit schönen Blumen, - in einer Wiese ist ein kleiner Bach, - Du siehst einen Wald. – Langsam geht die Sonne unter. – Du packst alles zusammen und gehst mit den anderen den Berg hinunter. – Ihr geht den Weg zurück auf dem ihr gekommen seid. --- Ihr kommt zum Haus zurück. – Ihr zieht die Schuhe aus und geht in den Raum zurück

... Du kommst wieder in den Raum zurück. Du legst Dich hin. – Du spürst die Wärme des Nachbarn. – Du hörst den Atem der andern. – Stecke Dich, wie wenn Du gerade aus dem Bett kommst und öffne dann die Augen.

Phantasiereise 4

Autorin: Katrin Barbi

Ziel: Erkennen können, dass Freiheit für den Menschen wichtig ist

Kurzzusammenfassung: Aus einem dunklen Keller herausfinden in eine wunderschöne Natur

Liegst Du bequem? Strecke die Beine aus und lege die Arme neben Deinen Körper. Schließ die Augen. Atme ruhig ein und wieder aus, ein, aus. - Du wirst ganz ruhig. - Du spürst Deine Arme. Sie werden schwer. Du spürst den Boden unter Dir. Du Arme werden warm und schwer. – Du spürst Deine Beine. Auch sie werden ganz schwer und warm. – Fühle den Boden unter deinem Rücken. Dein Rücken, Dein Bauch, alles wird angenehm warm und schwer. Du atmest ruhig und gleichmäßig. Dein ganzer Körper ist ruhig und entspannt.

Es ist dunkel, du stehst langsam auf, tastest dich bis zu einer Wand. – Du befühlst die Wand mit deinen Händen. Sie ist rau und hat viele Unebenheiten. – Du lehnst dich gegen sie. Sie gibt nicht nach. Sie trägt dein ganzes Gewicht. – Du tastest dich weiter an der Mauer entlang, langsam und vorsichtig. – Du kommst an eine Ecke und gehst an der nächsten Wand entlang immer weiter. – Du findest keinen Weg aus dem finsteren Raum hinaus, bis du einen dünnen Lichtstrahl entdeckst. – Du gehst auf den Lichtstrahl zu und gelangst an einen Wend. Du kannst sie zur Seite schieben. Die Sonne scheint dir ins Gesicht. Du trittst hinaus. Vor dir liegt eine große Wiese, bunte Blumen in allen Farben reichen bis zum Horizont. – Aus der Ferne hörst du leise Kirchenglocken läuten. – Du breitest deine Arme aus. – Du läufst über das weite Feld. – Du lässt dich in das weiche Gras fallen. – Du atmest die frische Luft tief ein. – Du schaust nach oben in den Himmel. Über dir fliegen friedlich ein paar Vögel während du die Wolken beobachtest schläfst du glücklich und zufrieden ein.

... Du kommst wieder in den Raum zurück. Du legst Dich hin. – Du spürst die Wärme des Nachbarn. – Du hörst den Atem der andern. – Strecke Dich, wie wenn Du gerade aus dem Bett kommst und öffne dann die Augen.

 

Phantasiereise 5

Kurzzusammenfassung: Auf einen Dachboden eine Art magisches Fotoalbum ansehen  Liegst Du bequem? Strecke die Beine aus und lege die Arme neben Deinen Körper. Schließ die Augen. Atme ruhig ein und wieder aus, ein, aus. - Du wirst ganz ruhig. - Du spürst Deine Arme. Sie werden schwer. Du spürst den Boden unter Dir. Du Arme werden warm und schwer. – Du spürst Deine Beine. Auch sie werden ganz schwer und warm. – Fühle den Boden unter deinem Rücken. Dein Rücken, Dein Bauch, alles wird angenehm warm und schwer. Du atmest ruhig und gleichmäßig. Dein ganzer Körper ist ruhig und entspannt.  Du stehst auf. Du gehst durch das Haus. - Du findest eine Leiter die zum Dachboden führt. Du steigst die Leiter hinauf. – Es ist hier oben staubig und dunkel. In einer Ecke des Dachbodens leuchtet etwas. Du gehst darauf zu. Es ist eine alte Truhe. Sie strahlt ein warmes Licht aus. Neben der Truhe steht ein gemütliches Sofa. Du öffnest den Deckel der Truhe. In der Truhe liegt auf einem Samtkissen ein Buch. Du holst das Buch vorsichtig aus der Truhe. – Mit dem Buch setzt du dich auf das Sofa. Das Sofa ist weich und bequem. Du schlägst langsam die ersten Seiten vom Buch auf. – Auf der ersten Seite steht in goldenen Buchstaben: "Die Reise zum ich" – Darunter steht dein Name. Neugierig blätterst du weiter. Auf der nächsten Seite siehst Du ein Bild von Dir, wie du auf dem Sofa auf dem Bachboden sitzt und in dem Buch blätterst. – Du blätterst weiter. Auf der nächsten Seite steht: "So bin ich und dies sind meine Schwächen." Du schaust Dir die Bilder daneben an. – Du siehst dich selbst bei Sachen, die du nicht so gut kannst. – Du siehst manches, was du gerne anders gemacht hättest. Du weißt niemand ist perfekt und du siehst, dass du auch nicht perfekt bist. – Du blätterst weiter. Auf der nächsten Seite steht: "So bin ich und dies sind meine Stärken." Wieder schaust du dir die Bilder daneben an. – Du siehst dich selbst bei Sachen, die du gut kannst. – Du bist zufrieden mit dir. – Du siehst Freunde und du hörst wie sie dir sagen, was sie toll an dir finden. – Langsam klappst du das Buch wieder zu. Vorsichtig legst du es in die Truhe zurück. Du lächelst. Zufrieden kommst du wieder vom Dachboden herunter und gehst zurück in den Raum. ... Du kommst wieder in den Raum zurück. Du legst Dich hin. – Du spürst die Wärme des Nachbarn. – Du hörst den Atem der andern. – Strecke Dich, wie wenn Du gerade aus dem Bett kommst und öffne dann die Augen.

Phantasiereise 6

Kurzzusammenfassung: Du befreist einen Fuchs aus einer Falle. Er hilft dir später Liegst Du bequem? Strecke die Beine aus und lege die Arme neben Deinen Körper. Schließ die Augen. Atme ruhig ein und wieder aus, ein, aus. - Du wirst ganz ruhig. - Du spürst Deine Arme. Sie werden schwer. Du spürst den Boden unter Dir. Du Arme werden warm und schwer. – Du spürst Deine Beine. Auch sie werden ganz schwer und warm. – Fühle den Boden unter deinem Rücken. Dein Rücken, Dein Bauch, alles wird angenehm warm und schwer. Du atmest ruhig und gleichmäßig. Dein ganzer Körper ist ruhig und entspannt.  Stell dir vor, du gehst über ein Feld. Die sonne scheint hell. Es ist nicht zu heiß und nicht zu kalt. Du gehst weiter bis du in einen dichten Wald gelangst. Doch als du ein paar Meter weiter läufst, bemerkst du, dass die Blätter ein paar Lichtpunkte der Sonne zum Boden durchlassen. Du gehst langsam weiter. Im Wald ist es kühl. Einige Vögel zwitschern. Du begegnest einem Fuchsjungen, das in eine Falle getappt ist. Es schaut dich treuherzig an. – Du befreist es aus der Umklammerung der Falle. – Das Junge sieht nicht zu dir auf, dankt dir nicht, sondern rennt einfach davon. – Du machst dir ein paar Gedanken. Hast Du was falsch gemacht? Was hat es dir eingebracht, dass du dem Fuchs geholfen hast? – Du gehst weiter. Hier und dort siehst du kleine weiße Blumen die versuchen an das warme Sonnenlicht zu gelangen. – Als du weitergehst trittst du selbst in eine Falle. Du bist ein einem Netz gefangen. Du kannst dich nicht befreien. – Da kommt der junge Fuchs gelaufen. Er schnüffelt hier und da. Er kommt zu dir heran. Du hoffst, dass er dir hilft. – Der junge Fuchs nimmt ein Seilstück vom Netz in sein Maul und beißt es langsam durch. - Du kannst aus dem kleinen Loch ein größeres machen und heraus schlüpfen. – Als du deinem Retter danken willst, ist er schon wieder im tiefen Wald verschwunden. – Du siehst wieder die Lichtpunkte durch die Blätter tanzen. Du gehst aus dem Wald heraus auf das Feld.

... Du kommst wieder in den Raum zurück. Du legst Dich hin. – Du spürst die Wärme des Nachbarn. – Du hörst den Atem der andern. – Strecke Dich, wie wenn Du gerade aus dem Bett kommst und öffne dann die Augen.

Phantasiereise 7

Kurzzusammenfassung: Gemeinsam ein Haus bauen  Liegst Du bequem? Strecke die Beine aus und lege die Arme neben Deinen Körper. Schließ die Augen. Atme ruhig ein und wieder aus, ein, aus. - Du wirst ganz ruhig. - Du spürst Deine Arme. Sie werden schwer. Du spürst den Boden unter Dir. Du Arme werden warm und schwer. – Du spürst Deine Beine. Auch sie werden ganz schwer und warm. – Fühle den Boden unter deinem Rücken. Dein Rücken, Dein Bauch, alles wird angenehm warm und schwer. Du atmest ruhig und gleichmäßig. Dein ganzer Körper ist ruhig und entspannt.   Stell dir vor, du stehst auf und gehst die Treppe hinauf. Hinaus aus dem Haus, stehst vor der Tür und riechst die frische Luft am frühen Morgen. – Du gehst einen Feldweg entlang, spürst die ersten Sonnenstrahlen. Du nimmst die letzten vereinzelten Häuser wahr. - Du gehst weiter und um dich herum sind Felder und Blumenwiesen. Du findest ein Stück Wiese, das dir besonders gut gefällt. - Du verlässt den Weg und gehst auf die Wiese. Du siehst dich um. Hier findest Du, ist ein schöner Ort, an dem Du gerne leben möchtest. Du möchtest hier gerne ein Haus bauen. Du weißt, dass Du es nicht alleine schaffst. – Du fragst ein paar Freunde nach Hilfe. Ihr beginnt die Wände zu mauern und kommt gut voran. Jeder übernimmt die Aufgabe, für die er am besten geeignet ist. Andere Leute erfahren davon, dass du mit deinen Freunden ein Haus baust. Sie kommen vorbei und helfen euch. – Ihr baut zusammen das Dach. Gemeinsam schafft ihr es. Bald steht ihr vor dem fertig gebauten Haus. – Die Sonne geht langsam unter und Du freust dich. Du hast Dir Deinen Wunsch mit den anderen zusammen erfüllt. (Schaue dir noch einmal das Haus an. – Deine Freunde müssen gehen. Du begleitest sie.) Ihr lauft alle den Feldweg zurück. Ihr kommt entlang an den Blumenwiesen und den Feldern. Ihr seht die ersten Häuser. Ihr steht vor der Tür. Ihr geht die Treppe hinunter und legt euch hin.

... Du kommst wieder in den Raum zurück. Du legst Dich hin. – Du spürst die Wärme des Nachbarn. – Du hörst den Atem der andern. – Strecke Dich, wie wenn Du gerade aus dem Bett kommt’s und öffne dann die Augen.

Phantasiereise 8

Autor: Jörg Seyfried

Ziel: Spüren dass mich die Gemeinschaft trägt.

Kurzzusammenfassung: Du triffst dich mit Freunden im Park und redest über Freundschaften

Liegst Du bequem? Strecke die Beine aus und lege die Arme neben Deinen Körper. Schließ die Augen. Atme ruhig ein und wieder aus, ein, aus. - Du wirst ganz ruhig. - Du spürst Deine Arme. Sie werden schwer. Du spürst den Boden unter Dir. Du Arme werden warm und schwer. – Du spürst Deine Beine. Auch sie werden ganz schwer und warm. – Fühle den Boden unter deinem Rücken. Dein Rücken, Dein Bauch, alles wird angenehm warm und schwer. Du atmest ruhig und gleichmäßig. Dein ganzer Körper ist ruhig und entspannt.

Stell dir vor, du bist bei dir zu Hause. Du verabredest dich mit Freunden. – Du verläßt das Haus und triffst dich mit deinen Freunden in der Stadt. Du fühlst dich wohl und geborgen. Du weißt, du kannst dich auf deine Freunde verlassen. – Ihr geht zusammen in einen Park. Die Sonne scheint, es ist angenehm (mockgeligk) – Du legst dich mit deinen Freunden unter einen großen Baum. Du unterhältst dich mit ihnen. Ihr redet über Beziehungen und Freundschaften. – Du denkst an eine Freundschaft, die zerbrochen ist. Du denkst daran, wie ihr euch gestritten habt. – Du denkst daran, wie dir deine Freunde geholfen haben. Sie haben dir Trost geschenkt. Sie haben dir deinen Kummer genommen. Dank ihnen ging es dir wieder besser. Sie haben dir die Freude wieder zurück gebracht und sie waren für dich da, als du sie gebraucht hast. - Du bedankst dich dafür bei ihnen. – Der Tag geht langsam zu Ende. Es geht dir gut, denn du weißt , dass du dich auf deine Freunde verlassen kannst. Jeder geht zu sich nach Hause. Zu Hause angekommen legst du dich hin. Erinnere dich daran, dass du nicht in deinem Bett liegst. Stell dir den Raum vor, in dem du gerade bist.

... Du kommst wieder in den Raum zurück. Du legst Dich hin. – Du spürst die Wärme des Nachbarn. – Du hörst den Atem der andern. – Strecke Dich, wie wenn Du gerade aus dem Bett kommst und öffne dann die Augen.

Phantasiereise 9

Kurzzusammenfassung: Du bringst die Menschen, die dir nahe stehen in Beziehung zu den Sternen  Liegst Du bequem? Strecke die Beine aus und lege die Arme neben Deinen Körper. Schließ die Augen. Atme ruhig ein und wieder aus, ein, aus. - Du wirst ganz ruhig. - Du spürst Deine Arme. Sie werden schwer. Du spürst den Boden unter Dir. Du Arme werden warm und schwer. – Du spürst Deine Beine. Auch sie werden ganz schwer und warm. – Fühle den Boden unter deinem Rücken. Dein Rücken, Dein Bauch, alles wird angenehm warm und schwer. Du atmest ruhig und gleichmäßig. Dein ganzer Körper ist ruhig und entspannt.  Stell dir vor, du bist an einem wunderbaren Sandstrand in der Karibik. Es ist Nacht, eine schöne klare Nacht. – Der Mond und die Sterne glitzern wie Diamanten am Himmel. – Du liegst im Sand und weit und breit ist nur das sanfte Rauschen des Meeres zu hören. – Keine Menschen sind um dich herum, du vergisst völlig den Stress und die Probleme deines Alltags. – D u liegst ruhig da und hörst das Rauschen des Meeres, das dir so unendlich erscheint. – Dein Blick wandert zum Himmelszelt. Du siehst dir jeden einzelnen Stern genau an. Dir kommen Menschen, die du sehr gerne hast in den Sinn. Du bringst sie in Verbindung mit dem Mond und den Sternen. Es ist ein ziemlich einzigartiger, aber auch ein bisschen verrückter Gedanke. --- Beim Betrachten der leuchtenden Himmelskörper denkst du zurück. – Vieles geht dir durch den Kopf. Du denkst an Menschen, die du sehr gerne magst. Du denkst an Menschen die dir nahe stehen, die du liebst. – Ein wunderbares Gefühl überströmt dich und obwohl du ganz alleine bist, fühlst du dich als wärst du in der Umgebung vieler netter Leute. Es sind alles Menschen, die du in deinem Herzen eingeschlossen hast, und die dir viel bedeuten. – Du hast überhaupt nicht gemerkt, wie schnell die Zeit vergangen ist. Die sonne erhebt sich am Horizont und du machst eine Reise zurück. Vieles lässt du hinter dir, nur die Menschen, die Menschen deines Lebens, die sind immer bei dir. – Höre noch einmal das Rauschen des Meeres. Komme dann langsam in den Raum zurück. ... Du kommst wieder in den Raum zurück. Du legst Dich hin. – Du spürst die Wärme des Nachbarn. – Du hörst den Atem der andern. – Strecke Dich, wie wenn Du gerade aus dem Bett kommst und öffne dann die Augen.

 

Phantasiereise 10

.Kurzzusammenfassung: Du triffst einen Menschen am Brunnen der dir die Probleme abnimmt Liegst Du bequem? Strecke die Beine aus und lege die Arme neben Deinen Körper. Schließ die Augen. Atme ruhig ein und wieder aus, ein, aus. - Du wirst ganz ruhig. - Du spürst Deine Arme. Sie werden schwer. Du spürst den Boden unter Dir. Du Arme werden warm und schwer. – Du spürst Deine Beine. Auch sie werden ganz schwer und warm. – Fühle den Boden unter deinem Rücken. Dein Rücken, Dein Bauch, alles wird angenehm warm und schwer. Du atmest ruhig und gleichmäßig. Dein ganzer Körper ist ruhig und entspannt.  Du fühlst dich traurig und leer. Dir ist angenehm warm, aber du fühlst dich nicht glücklich dabei. Du stehst auf und gehst die Treppe hinauf, aus dem Haus und durch den großen Garten. Verlassen und einsam liegt er im letzten Sonnenlicht vor dir. Die Dämmerung steigt langsam am Horizont auf. - Du erreichst eine Wiese mit hohem Gras, das sich im sanften Wind bewegt. In der Ferne erkennst du einen alten Steinbrunnen. Du gehst darauf zu. – Das Gras kitzelt dich beim Vorbeigehen. Als du den Brunnen erreichst, siehst du, dass jemand auf dem Rand des Brunnens sitzt. Er ist in ein langes, weißes Gewand gehüllt. Du kannst sein Gesicht nicht erkennen. – Du spürst, dass von dem, der dort sitzt keine Gefahr ausgeht. Du setzt dich neben den Menschen und fühlst die entspannende Ruhe, die er ausstrahlt. – Die Leere und Traurigkeit fällt von dir ab und du fühlst dich völlig sicher. Die Ruhe des Menschen breitet sich angenehm warm in dir aus. Alles, was dich bisher belastet hat, fällt von dir ab. – Es kommt dir vor, als würde der Mensch am Brunnen in deine innersten Gedanken eintauchen und deine Sorgen und Probleme mit sich nehmen. Du hast das Gefühl, ein langes, befreiendes Gespräch geführt zu haben. - Du stehst auf und gehst langsam durch das hohe Gras zurück. - Du spürst die Grashalme um dich herum und die Wärme und Ruhe durchfließt deinen Körper. Die herauf kriechende Dunkelheit legt sich wie ein warmer Mantel um deine Schultern. Du erreichst das Haus. Du gehst die Treppe hinunter und legst dich wieder hin. ... Du kommst wieder in den Raum zurück. Du legst Dich hin. – Du spürst die Wärme des Nachbarn. – Du hörst den Atem der andern. – Strecke Dich, wie wenn Du gerade aus dem Bett kommst und öffne dann die Augen.

 

Phantasiereise 11

Kurzzusammenfassung: Zusammen eine Zirkusaufführung gestalten Liegst Du bequem? Strecke die Beine aus und lege die Arme neben Deinen Körper. Schließ die Augen. Atme ruhig ein und wieder aus, ein, aus. - Du wirst ganz ruhig. - Du spürst Deine Arme. Sie werden schwer. Du spürst den Boden unter Dir. Du Arme werden warm und schwer. – Du spürst Deine Beine. Auch sie werden ganz schwer und warm. – Fühle den Boden unter deinem Rücken. Dein Rücken, Dein Bauch, alles wird angenehm warm und schwer. Du atmest ruhig und gleichmäßig. Dein ganzer Körper ist ruhig und entspannt.  Du stehst langsam auf und läufst die Treppe hinauf. Du öffnest die Haustür und läufst zu deinen Freunden die auf dich gewartet haben. – Ihr beschließt eine Zirkusvorführung zu machen. Jeder hat eine besondere Begabung. Einer ist lustig und kann andere zum Lachen bringen. Der könnte der Clown sein. Jemand kann vielleicht ein Instrument gut spielen und sich um die Musik kümmern. Jemand kann gut reden. Der könnte der Direktor werden und die Nummern ansagen. Du überlegst dir, was Du machen könntest, damit die Vorstellung toll wird. Kannst du vielleicht Turnen oder hast du ein Haustier das du dressieren kannst. Bist du mutig und traust dich Feuer zu spucken? – Du denkst daran, dass noch viel mehr nötig ist, damit die Vorstellung gelingt. Vielleicht kannst Du den Platz für eure Vorstellung dekorieren. – Die Vorstellung beginnt. Sie ist großartig. Alles klappt prima. Es gibt viel Applaus für Euch. – Die Vorstellung ist zu Ende. Jeder einzelne war wichtig. Jeder hat sich mit seinen Stärken und Schwächen eingebracht. Nur in einer Gruppe können sich Begabungen und Schwächen ausgleichen. – Gerade weil Du so bist wie Du bist, warst Du wichtig für die Vorstellung. - Zufrieden gehst Du mit Deinen Freunden zurück zum Haus. - Du bist jetzt am Haus angekommen. - Du gehst die Treppe hinunter und kommst in den Raum zurück.

... Du kommst wieder in den Raum zurück. Du legst Dich hin. – Du spürst die Wärme des Nachbarn. – Du hörst den Atem der andern. – Strecke Dich, wie wenn Du gerade aus dem Bett kommst und öffne dann die Augen.

 

Phantasiereise 12

Kurzzusammenfassung: Flug von den Klippen durch die Wolken ins Licht Liegst Du bequem? Strecke die Beine aus und lege die Arme neben Deinen Körper. Schließ die Augen. Atme ruhig ein und wieder aus, ein, aus. - Du wirst ganz ruhig. - Du spürst Deine Arme. Sie werden schwer. Du spürst den Boden unter Dir. Du Arme werden warm und schwer. – Du spürst Deine Beine. Auch sie werden ganz schwer und warm. – Fühle den Boden unter deinem Rücken. Dein Rücken, Dein Bauch, alles wird angenehm warm und schwer. Du atmest ruhig und gleichmäßig. Dein ganzer Körper ist ruhig und entspannt.

Du stehst auf und gehst die Treppen nach oben. – Oben angelangt ziehst du deine Schuhe an. – Du bist ganz ruhig und entspannt. – Du gehst nach draußen und gehst eine Straße entlang. Hinter einer Kurve ist die Straße zu ende. Vor dir beginnt ein felsiger Weg. – Du folgst diesem dunklen Weg aus Stein, der langsam steiler wird. – Du gehst den Weg bis zum Ende und erreichst die Klippen. – Der kühle Wind umgibt dich. – Du stehst am Rand der Klippen und siehst das dunkle Meer vor dir. Unter dir rollen sanft die Wellen gegen die Klippen. – Der Himmel ist von grauen, dunklen Wolken bedeckt. – Du stehst da und breitest die Arme aus. – Du spürst, wie dir Flügel wachsen. – Nach einer Weile schwebst du in der Luft. Du fliegst über den Wellen und unter dem dunklen Himmel. – Langsam steigst du zum Himmel auf. – Du hast keine Angst. Du bist ganz ruhig. – Regentropfen fallen leicht vom Himmel und du spürst sie auf der Haut. – Du kommst den Wolken näher und tauchst in sie ein. Es wird immer heller und wärmer. – Nach den Wolken wirst du in helles Licht getaucht. Alles ist still und warm. Nichts belastet dich. Du bist frei. – Das Licht schützt dich, gibt dir Geborgenheit. – Das Licht umhüllt dich. Du tauchst wieder durch die Wolken und nimmst das Licht mit. Das Licht fließt über den rauen dunklen Ozean und beruhigt die Wellen. – Du kommst zu den Klippen zurück und landest weich. – Du gehst den Weg zurück der sich in einen weißen Sandstrand verwandelt hat. Das Licht bringt dich zurück in den Raum. – Es umhüllt dich und schützt dich. – Du atmest ein und aus. – Das Licht fließt in dich und umgibt dich. Es bleibt in dir. – Atme ein und aus. – Ein und aus. --- Nimm das Gefühl mit. – Recke und strecke dich. – Mache deine Augen auf.

 

Phantasiereise 13

Kurzzusammenfassung: Über das Meer fliegen, Abstürzen und noch mal starten.

Du liegst auf dem Boden, der dich von unten her wärmt. Die Wärme strömt langsam in deinen Körper über. Jeder Muskel wird gelockert. Langsam hebst du vom Boden ab. Du bist völlig schwerelos. – Du drehst langsam in der Luft. Schließlich breitest du die Arme aus und schwebst langsam aus dem Zimmer. Du schwebst durch das Haus. Du schwebst aus dem Haus hinaus. Du steigst immer höher in den Himmel. – Du kommst näher an die weißen Wolken heran. Die Sonne hebt sich klar vom blauen Himmel ab. Ihre Strahlen wärmen dich von allen Seiten, deine Hände, dein Gesicht, deinen ganzen Körper. – Du fliegst über Dörfer, - Felder, - Städte, - dunkle Wälder. Die Wälder sehen bedrohlich aus, aber du bist dort hoch oben in Sicherheit. Alles dunkle, Böse liegt tief unter dir. Nichts kann dir etwas anhaben. Du bist unverwundbar. Nichts zählt mehr, nur du, die Sonne und ein leichter Windhauch, der dich umweht. – Unter dir siehst du langsam das blaue Meer mit seinen weißen Schaumkronen. – Du weißt, du wirst nicht abstürzen und in den Wellen versinken, du wirst von der Luft getragen und fliegst hoch oben über das wilde Meer hinweg. – Du kommst ins trudeln. Du sinkst tiefer und immer tiefer. Du bist immer noch über dem Meer. Du kannst die Wellen über dem Meer hören. Du siehst einen Felsen mitten im Wasser. – Sanft landest du auf dem Felsen. Ruhig setzt du dich hin und überlegst, was du wohl falsch gemacht hast. – Vielleicht bist du zu schnell geflogen oder zu hoch oder zu weit. Vorsichtig probierst du es noch einmal und wieder hebst du ab. – Diesmal klappt es besser. Du fliegst wieder zurück. – Du fühlst dich wieder Sicher. Die Landschaft zieht unter dir vorbei. Du siehst das Haus vor dir auftauchen. – Du schwebst langsam auf die Tür zu. Du schwebst weiter durch das Haus in den Raum. Du landest ganz leicht und sanft auf dem Boden. – Dein Körper fühlt sich wunderbar gestärkt an. Du spürst Kraft und Wärme in dir. Merke dir das Gefühl und nimm es mit. Nimm es mit wenn du dich jetzt streckst und reckst. – Nimm es mit wenn du jetzt die Augen aufmachst.

 

Phantasiereise 14

Kurzzusammenfassung: Abschiednehmen am Bahnhof von einer Freundin Liegst Du bequem? Strecke die Beine aus und lege die Arme neben Deinen Körper. Schließ die Augen. Atme ruhig ein und wieder aus, ein, aus. - Du wirst ganz ruhig. - Du spürst Deine Arme. Sie werden schwer. Du spürst den Boden unter Dir. Du Arme werden warm und schwer. – Du spürst Deine Beine. Auch sie werden ganz schwer und warm. – Fühle den Boden unter deinem Rücken. Dein Rücken, Dein Bauch, alles wird angenehm warm und schwer. Du atmest ruhig und gleichmäßig. Dein ganzer Körper ist ruhig und entspannt.  Es ist eine verregneter Tag, der letzte Tag in den Ferien. Eine bedrückte Stimmung lastet auf dir. Du mußt Deine Freundin zum Zug bringen. Wir gehen schweigend zur Tür. Deine Freundin ist mit Urlaubsgepäck bepackt. Eure Schritte hallen auf dem Boden wieder. Du denkst bei jedem Schritt, an schöne Erlebnisse, die ihr in den Ferien zusammen gehabt habt. – Du wirst mit jedem Schritt immer trauriger. Du möchtest die Zeit anhalten. - Ihr geht zum Auto. Ihr steigt ein. Der Motor springt an. Du möchtest gerne mit deiner Freundin reden, aber dir sitzt ein Klos im Hals. Warum ist das so? – Es ist kein Abschied für immer. Du siehst deine Freundin doch bald wieder. – Ihr seid am Bahnhof. Du schleppst den Koffer von deiner Freundin zum Bahnhofsgelände und weiter zu den Gleisen. Du bist immer noch traurig. Geht es deiner Freundin anders? – Eine letzte lange Umarmung. – Der Zug kommt. - Du gibst ihr das Gepäck. Sie steigt in den Zug und sucht sich einen Platz. Ein letzter Blick in das vertraute Gesicht deiner Freundin. Wie sieht sie aus? – Der Zug fährt ab. Was geht in dir vor? Weinst du? Winkst du? – Du bist allein. Fühlst du dich einsam? – Deine Gedanken wandern zurück zu den schönen Erlebnissen mit ihr. Dir wird klar, dass die Leere, die du jetzt fühlst da ist, weil vorher etwas wunderschönes sie ausgefüllt hat. Durch den Abschied wird dir vieles bewußt. Du spürst wie schön es ist Freunde zu haben und geliebt zu werden. Du weißt, dass dich das durch die Trauer tragen wird. – Du gehst zurück zum Auto. Du steigst ein. - Das Auto bringt dich zurück zum Haus. - Du kommst zur Tür herein. ... Du kommst wieder in den Raum zurück. Du legst Dich hin. – Du spürst die Wärme des Nachbarn. – Du hörst den Atem der andern. – Strecke Dich, wie wenn Du gerade aus dem Bett kommst und öffne dann die Augen.

 

Phantasiereise 15

Kurzzusammenfassung: Auf einer mondbeschienenen Bank mit einem Fremden reden Liegst Du bequem? Strecke die Beine aus und lege die Arme neben Deinen Körper. Schließ die Augen. Atme ruhig ein und wieder aus, ein, aus. - Du wirst ganz ruhig. - Du spürst Deine Arme. Sie werden schwer. Du spürst den Boden unter Dir. Du Arme werden warm und schwer. – Du spürst Deine Beine. Auch sie werden ganz schwer und warm. – Fühle den Boden unter deinem Rücken. Dein Rücken, Dein Bauch, alles wird angenehm warm und schwer. Du atmest ruhig und gleichmäßig. Dein ganzer Körper ist ruhig und entspannt.  Stell dir vor du gehst aus dem Raum. Du gehst die Treppen hinauf, den Gang entlang bis zur Tür. Draußen ist eine sternklare Nacht. Der Mond strahlt hell. Ein kühler Luftzug streift um die Häuser. Du läufst durch die Straßen bis zu einem großen Wald. – Bedrohlich breitet er sich vor dir aus. Du läufst am Waldrand entlang. Dir wird warm. – Vor dir erstreckt sich eine wunderschöne Wiese. - Du läßt dich fallen. Der Tau durchdringt deine Kleidung und kühlt deine warme Haut. – Du betrachtest die Umgebung. Am Waldrand steht eine alte Bank. Im fahlen Mondschein kannst du erkennen dass die Bank voller Moos ist. Du stehst auf und setzt dich auf die Bank. - Du schaust auf in den Himmel. Die Sterne sind strahlend hell. Du bemerkst nicht, dass sich ein Mann neben dich setzt. Erst als er dich anspricht bemerkst du ihn. Sein Gesicht ist durch das fahle Mondlicht kaum zu erkennen. Er strahlt Wärme und Ruhe aus. Ihr kommt ins Gespräch. Erst redet ihr nur über belanglose Dinge, doch dann wird das Gespräch immer tiefgründiger. Ihr redet über Sachen, über die du schon seit Ewigkeiten nicht mehr mit jemandem reden konntest. --- Ihr redet über Leute, die du schon fast aus deinem Gedächtnis gestrichen hast. --- Ihr beendet das Gespräch. - Stille breitet sich aus. Langsam geht die Sonne auf. Als du dich nach dem Mann umsiehst ist er verschwunden. Lange denkst du über das nach, worüber ihr geredet habt. – Du stehst auf und schlenderst langsam wieder zurück zum Haus. – Du kannst es von Weitem schon sehen. – Du kommst immer näher an das Haus. Du stehst an der Tür. Du gehst in das Haus. ... Du kommst wieder in den Raum zurück. Du legst Dich hin. – Du spürst die Wärme des Nachbarn. – Du hörst den Atem der andern. – Strecke Dich, wie wenn Du gerade aus dem Bett kommst und öffne dann die Augen.

Rokokopark

Du machst es dir bequem - Du fühlst deinen Körper ganz bewusst - Du bist jetzt ganz ruhig - Deine Hände und Arme sind ganz schwer - Dein Nacken und deine Schultern sind ganz schwer - Deine Füße und Beine sind ganz schwer - Dein ganzer Körper ist angenehm warm - Deine Atmung ist ruhig und gleichmäßig - Dein Gesicht ist ganz entspannt und gelöst - Dein Kopf ist frei und leicht –Stell dir vor, du sitzt auf einer Bank in einem Rokokopark - - Die Bank, auf der du sitzt, ist aus weißem Holz - Sie ist sehr bequem - Du streckst dich darauf aus - - Du betrachtest den Park um dich herum - - Hinter dir ist eine Mauer, die dich vor Blicken von außen schützt - Rechts neben dir blühen violette Lavendelsträucher - Sie duften angenehm - Du siehst dir die violetten Blüten an - Du atmest ihren Duft tief ein - - Auf deiner linken Seite wächst ein kleiner Birnbaum - An dem Birnbaum hängen winzige grüne Birnen - Du neigst dich zu dem kleinen Baum - Du pflückst dir eine Birne -Du fühlst sie in deinen Händen - Du beißt in die Birne hinein - Die Birne ist süß und saftig - - Wenn du die Birne fertig gegessen hast, betrachtest du, was vor dir ist - Dein Blick schweift über den Rokokopark - - Du siehst kreisrunde bunte Blumenbeete - Sie sind schön angelegt und liebevoll gepflegt - - Die Blumenbeete sind umgeben von einer kleinen Buchsbaumhecke - Die Hecke ist sauber geschnitten - Der Duft des Buchsbaums weht zu dir herüber - Du atmest ihn tief ein - - In der Mitte des Parks ist ein rundes Wasserbassin - Dort sprudelt eine Wasserfontäne - Du hörst das Plätschern der Wasserfontäne - Das Plätschern des Wassers erfrischt dich - - Du hörst eine Weile dem Wasserplätschern zu - - - In der Ferne siehst du eine Säule aus rotem Sandstein - Du schaust genauer hin und siehst, dass an der Säule ein Zeiger angebracht ist - Es ist eine Sonnenuhr - - Dir gefällt die Sonnenuhr - Die Uhrzeit interessiert dich jedoch nicht - Du hast heute viel Zeit - - Du sitzt auf deiner Bank - Du lässt die Zeit vergehen - Du freust dich an jeder Sekunde und Minute, die du in dem schönen Rokokopark verbringst - - Du freust dich an den runden Blumenbeeten - Du freust dich am Duft des Buchsbaums und des Lavendels - Du freust dich am Plätschern der Wasserfontäne - Du freust dich an der Sonne, die den Park in ein warmes Licht taucht - -Du sitzt noch eine Weile auf deiner Bank - -  Du träumst noch ein bisschen vor dich hin - - - Du atmest nun tief durch - Du reckst die Arme - Und streckst und räkelst dich wie eine Katze - Du öffnest langsam die Augen - Du gewöhnst dich an das helle Licht und findest dich wieder im Raum zurecht.

 

                                

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